Rückblick – Mädelswochenende auf dem Darß

Bevor die Covid-19-Situation 2020 bei uns akut und der erste Lockdown verhängt wurde, waren wir noch für ein erholsames Mädelswochenende auf dem Darß. Hier waren wir bisher nur beruflich und endlich konnten wir uns die Halbinsel mal in Ruhe ansehen.

Am Freitag fuhren wir nach der Arbeit los, checkten im Künstlerquartier Seezeichen in Ahrenshoop ein und bezogen das großzügige Zimmer. Im Hauseigenen Restaurant #herrhoshi ließen wir es uns schmecken.

Nach einer erholsamen Nacht drehten wir am Samstag eine stürmisch-schöne Runde durch Ahrenshoop. Dabei konnten wir einen tollen Blick in die Schifferkirche werfen und bekamen auch einiges erklärt. Zwischendurch sammelten wir einige Caches ein und stärkten uns im Mühlen-Café. Das war sehr urig und sehr lecker. In der Mühle kann man sogar übernachten.

Weihnachten 1949, machte Hardt-Waltherr Hämer Urlaub bei der Familie in Prerow.
Dort hörte er, dass Ahrenshoop eine Kirche bauen wollte und bewarb sich als Architekt.
Der Bau wurde immer wieder unterbrochen und gestört, doch am 14.10.1951 konnte die Kirche geweiht werden.

Interessant ist sie vor allem auf Grund Ihrer Form, die uns an einen Schiffsrumpf erinnerte.
Quelle: www.kirche-ahrenshoop.de

Route bei komoot:
www.komoot.de/tour/207533882

Am Sonntag cachten wir uns noch durch Prerow. Auch hier besuchten wir die örtliche Seemannskirche. Vor der Heimfahrt stärkten wir uns noch in einem niedlichen Café in der Waldstraße (scheinbar Betreiberwechsel seit dem). Nebenan fand eine Festveranstaltung zum Frauentag statt.

„1296 verkaufte Fürst Wizlaw II. von Rügen den Mönchen des Zisterzienserklosters Neuenkamp die Halbinsel Zingst. Sie sorgten für Arbeit, für Bildung. Wald wurde gerodet, Höfe entstanden auf dem Kirchenort und unweit des Standortes der heutigen Kirche, wurde eine Holzkirche errichtet – auf der Zingster Seite nahe dem Prerow-Strom. 1694 wurde sie Opfer einer Sturmflut. 1726-1728, entstand eine neue Kirche, ein Fachwerkbau. Der Glockenturm wies den Seeleuten den Weg von der Ostsee in den Prerower Hafen. Diesmal wurde die Kirche an die höchste Stelle des Kirchenortes gesetzt. Nach der Sturmflut von 1872 wurde beschlossen, den Prerow-Strom seeseitig zu schließen. Der Prerower Hafen ist heute nur noch von der Boddenseite aus zu erreichen. Als Fachwerkkirche errichtet, vollzog sich im Laufe der Jahre, bis 1830, der Wandel zu einer Backsteinkirche.“
www.kirchengemeinde-prerow.de

Route bei komoot:
www.komoot.de/tour/207534222

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Manu
Manu
26 Tage her

Der Darß ist wirklich schön und ihr habt das Wochenende gut genutzt;-)
Der Glockenturm hat eine sehr eigene Gestalt. Sehr interessant! Da müssen wir beim nächsten Besuch mal genauer darauf achten.

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