Urlaub (1) – Halle & Dresden

Ich habe eine Woche Urlaub und streife zur Abwechslung mal nicht über die Insel. Über das verlängerte Wochenende ging es nach Halle und Dresden.
Hier boten sich neben Stadtbesichtigungen auch Touren durch die Natur an.

Am Samstag spazierten wir erst durch Halle und dann durch die Dölauer Heide. Hier fanden wir sogar Gräber aus der Steinzeit. Hier sind es sogenannte Steinkistengräber. Vom Kolkturm auf dem Kolkturmberg hatten wir einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang und den fast vollen Mond.

Link zur Tour bei komoot (bei meiner Mama):
www.komoot.de/tour/14629932

Dölauer Heide

Am Sonntag waren wir zuerst auf der Rabeninsel in Halle unterwegs. Hier verbrachte ich schon in meiner Kindheit viele Stunden, da meine Großeltern in der Nähe lebten.
Danach fuhren wir dann nach Dresden. Vor dem Abendessen wanderten wir noch eine schöne Runde durch die Junge Heide. Belohnt wurden wir mit vielen Caches und witzigen Märchengeschichten zu den versteckten Dosen. Dafür habe ich leider keine Fotos gemacht.

Link zur Tour bei komoot (bei meiner Mama):
www.komoot.de/tour/14670321

Vor der Besichtigung der Altstadt in Dresden wanderten wir am Montag auf dem Steinbruchpfad in der Nähe der Stadt Wehlen durch die sächsische Schweiz.
Vorbei an einem alten Steinbruch, verfallenen Gebäuden und verrosteten Gerätschaften zog sich der Weg entlang der Elbe. Wir stapften über Stock und Stein durch den Wald. Nach dem Steinbruch wurde leider die Beschilderung schlecht, doch viele Trampelpfade gab es glücklicherweise nicht. Am höchsten Punkt legten wir eine Verschnaufpause ein und genossen die herrliche Aussicht.

Link zur Tour bei komoot (bei meiner Mama):
www.komoot.de/tour/14683234

Der Steinbruchpfad

Danach ging es dann in die Altstadt von Dresden. Ich wollte unbedingt in die Frauenkirche, da ich sie seit der Rekonstruktion noch nicht gesehen hatte. Dann drehten wir noch eine Runde durch die Altstadt und genossen die beste Eierschecke Dresdens im Dresdner Kaffeestübchen.
Hier gibt es nur 4 Tische und einer wurde gerade frei, als wir ankamen. Die Eierschecke war wirklich lecker und es war schon fast ein Erlebnis in diesem winzigen, süßen Laden.

Dresden – Altstadt

Wir hatten sowieso viel Glück bei der Wahl der Restaurants. Am Samstag landeten wir über Umwege in der Alchimistenklause in Halle.
Hier wurden wir netterweise an einen Tisch gesetzt, der für einen späteren Zeitpunkt reserviert war. Das Essen und der Service hatten fast Sterneniveau und wir genossen den Abend.

Am Sonntag schickte uns die Dame an der Hotelrezeption zur „Oma“.
Auch hier war kein Tisch mehr frei und wir saßen schließlich an der Theke. Die war so hoch, dass wir uns tatsächlich wie früher bei Oma fühlten, da wir kaum darüber gucken konnten. In einer urigen Atmosphäre genossen wir das leckere Essen und den herrlich entspannten Service. Im Hintergrund lief in einem alten Fernseher sogar das Sandmännchen in schwarz-weiß.

Am Dienstag fuhren wir dann nach Berlin zurück. Hier werde ich den Rest meines Urlaubes verbringen.

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