Wildpark MV

Ende April war ein Mädelswochenende angesagt. Unser Ziel war der Wildpark MV in Güstrow. Wir wollten Löwen und Bären sehen und einige Chaches standen auch auf unserer To-Do-Liste.

Am Freitag machten wir uns nach der Arbeit auf den Weg nach Güstrow. Wir hatten uns ins Strandhaus am Inselsee einquartiert und wurden hier sehr lieb empfangen. Wir drehten eine Runde um das Gelände, sammelten die ersten Dosen ein und genossen leckeres Essen in der Pizzeria im Haus.

Am nächsten Morgen stürmten wir früh, bei schönstem Wetter, den Wildpark. Gleich im Eingangsbereich bestaunten wir die Fische und Flussläufe. Im Aquatunnel konnten wir den Fischen den Bauch kraulen und dann ging es hinaus in das große Gelände.
Wir erkundeten alle Wege und Gehege und tobten mit den Ziegen im Streichelzoo. Die waren extrem gierig und rissen uns das Futter regelrecht aus der Hand.
Zwischendurch gab es kleine Erholungspausen und leckeres Eis.

Einige Volieren wurden leider vom vielen Schnee zu Ostern stark zerstört und waren geschlossen. Von der Rangerin erfuhren wir später, dass der Aufbau, trotz vieler Spenden, dauern wird, da neue Baugenehmigungen nötig sind.

Der erste Tierpark entstand in Güstrow bereits 1938, hatte aber auf Grund des Krieges keinen langen Bestand. 1950 wurde die Idee wieder aufgegriffen und 1960 wurde der Tierpark mit 20 Tieren eröffnet. Bereits ein Jahr später gab es hier 189 Tiere auf 8,5 Hektar mit 40.000 Besuchern. Der Park wuchs weiter und 1985 wurde ein neues Konzept mit Fokus auf heimische Tiere erarbeitet. 1987 wohnten 175 Tiere auf 12,5 Hektar. Das heutige Konzept des Wildparkes mit umweltpädagogischen Aspekten stammt aus dem Jahr 1992. Kurz vorher erhielt der neue Förderverein 157 Hektar von der Stadt Güstrow. Seit dem entstehen neue Anlagen und das Angebot wird ausgeweitet. Ein besonderes Highlight ist der Wolfsnachwuchs.

Am Rande des Wildschweingeheges folgten wir einem Holzbohlenpfad durch das Moor. Neben vielen Erklärungen konnte man hier live erleben, wie wackelig der Untergrund ist. (Kein Wunder, dass die Brücke auf der A20 eingebrochen ist 😉 )

Gegen Mittag schlossen wir uns der großen Futterrunde an und konnten so Störche, Dammwild, Wildschweine, Auerochsen und die Bewohner der Raubtier-WG genauer beobachten. Die Luchse wirkten regelrecht elegant und die Wildkatzen waren wahnsinnig schnell. Die Auerochsen haben mich mit ihrer Gelassenheit und ihren großen Augen am meisten beeindruckt.
Kurz danach war schon die Fütterung der Bären. Hier hatten die Teddys sichtlich Spaß mit Ihren Eisbomben im Wasser. Davor standen die hungrigen Wölfe, die erst Abends was bekommen sollten und vergeblich versuchten etwas abzubekommen.

Nach einem kleinen Snack im Hotel zogen wir noch mal für eine Caching-Runde los. Zwischen Mühl Rosin und Kirch Rosin sammelten wir die ein oder andere Dose ein und verdienten uns so unser leckeres Abendessen im Kurhaus nebenan.
Danach fielen wir geschafft und glücklich ins Bett.

Am nächsten Tag ging es erst durch die Stadt Güstrow und dann nach Hause zurück. Die Bilder folgen noch.

(Aktualisiert am 31.07.2018)

 

Achtung, viele Bilder 😉

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Manu

Wow, sind das irre Fotos!
Luchs, Bär, Wolf, Zicklein … einfach der Hammer!